Una Fuchsgesicht

Hier könnt ihr kurz eure Charaktere aus der Norddrachen-Gruppe vorstellen.

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Julie Vampyria
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Una Fuchsgesicht

Beitrag von Julie Vampyria » 18. Dezember 2017 21:44

Ich grüße Euch.

Ich trage den Namen Una. Ich weiß nicht, ob meine richtigen Eltern ihn mir gaben, oder mein “Vater“. Jedenfalls nannte er mich immer so. Ich bin ein gewöhnlicher Mensch, mit besonderen Kräften. Ich habe die Wintermonate immer bei meinem “Vater“ verbracht und die Sommermonate immer im Wald. “Vater“ lehrte mich lesen, schreiben und etwas, dass man Mathematik nennt. Ich weiß, dass er nicht mein leiblicher Vater ist, doch er sagte, dass ich ihn so nennen solle, die Leute aus den Dörfern tun das ja auch. Er ist viel in den Dörfern unterwegs und hört sich die Sorgen der Leute an und erzählt ihnen etwas von einem Gott, der sie alle beschützt und für sie sorgt. Ich halte da nicht viel von. Genauso wie von den anderen Menschen. Sie streiten über unnütze Dinge, wie Land, Münzen und Rechte.. Für mich ist es wichtiger, dass es dem Wald gut geht. Daher habe ich gelernt zu überleben und dem Wald gutes zu tun. Leider wird das immer schwerer, da der Mensch immer mehr jagt und abholzt. In den Sommermonaten habe ich mich einem Fuchsrudel angeschlossen. Habe gelernt, wie sie leben und untereinander agieren. Das liegt mir sehr viel eher, als der Umgang mit den Menschen. Je länger ich bei den Füchsen zubrachte, desto häufiger hörte ich eine Stimme in meinem Geist. Die stellte sich als “Mutter“ vor. Sie erklärte mir einiges über die Macht, die in mir ruht und wie ich sie einsetzen kann. “Vater“ sagt, dass es Magie ist und dass ich vor den anderen Menschen nicht darüber sprechen soll. Warum, verstehe ich nicht. Bald erfuhr ich, dass Mutter (ich habe ihr inzwischen den Beinamen Megara gegeben, er schien zu passen) die dahingeschiedenen Füchse zu sich holt. Und dass sie dafür verantwortlich ist, dass ich diese Kräfte habe. Seit meine Eltern mich hier im Wald gelassen haben, hat sie gewusst, dass ich was besonders bin. Sie hat mich also dafür ausgewählt, dass ich diesen Wald schützen soll. Dafür hat sie mir diese Kräfte verliehen. Ich werde versuchen, diese Kräfte bestmöglich einzusetzen. Eigentlich wollte ich diese Botschaft freudig meinem “Vater“ erzählen, doch ich fand nur seinen Leichnam. Plötzlich tauchte auch noch dieser Junge im Körper eines Mannes auf. Er war völlig verwirrt und verängstigt. Ich gab ihm den Namen Cain, da er keinen hatte. Er wusste einfach nichts. Er kannte nichts. Er war völlig unwissend. Und dann traf ich auf all die anderen, mit denen ich jetzt reise. Mutter Megara hält es für richtig, dass ich die Gruppe begleite. Ich weiß auch um die Gefahr, die abgewendet werden soll, doch noch vermag ich nicht zu sagen inwiefern das alles meiner eigentlichen Aufgabe helfen soll... noch dazu machen es mir die allzu menschlichen Gefühle nicht leichter... Doch ich werde meinen Weg finden. Ganz sicher..
Die Reise mit dieser Gruppe wird zunehmend anstrengender. Wir haben uns aufgeteilt. Ich begleite mit Cain jetzt einige Elben und zwei Menschen.. Einer der Elben ist ziemlich Kampflustig, was uns leider immer wieder in große Schwierigkeiten bringt. Als letztes hat diese Gruppe die Mitglieder eines ganzen Gutshofes ausgelöscht, weil sie Menschenfleisch gegessen haben.. Darunter war ein unschuldiges Kind.. Ich konnte nicht einmal was dagegen tun, weil ich mit Cain auf der Geistesebene war, um seinen inneren Werwolf einzubremsen.. Leider führte Cains Ablenkung dazu, dass die Scheune, in der wir uns verbarrikadiert haben, zugewuchert wurde. Und aus Angst, dass uns etwas passiert, hat die Gruppe das ganze Gestrüpp vergiftet und uns gleich mit. Beinah wären wir gestorben. Jetzt habe ich entschieden, mich von der Gruppe zu trennen.. Mutter Megara hat herausgefunden, wo sich Cains Halbschwester Kleo aufhält. Wir werden uns auf die Suche nach ihr machen. Alleine..
Wir haben nach einer aufregenden Reise endlich zu Kleo und einem Magier namens Skorpex gefunden.. Ich habe seinen Namen bereits mehrfach bei unseren Freunden gehört. Leider sprechen sie alle sehr schlecht über ihn.. Ich habe versucht, ihm neutral zu begegnen und mich nicht von den Vorurteilen lenken zu lassen... Doch leider hat er mir mehrfach bewiesen, dass er wohl doch nicht nur gute Absichten hegt.. Ich musste mit ihm ein Bündnis eingehen, da die Gestaltwandler uns gefunden hatten und mich getötet hätten, um Cain wieder zu bekommen.. Jetzt begleite ich Kleo und Skorpex.. Er ist auf der Suche nach einer Pflanze, die das Altern von Kleo und Cain verhindern soll... Leider habe ich herausgefunden, dass Skorpex sich mit dem Blut von Kleo selbst behandeln will, sobald feststeht, dass der Prozess der Verlangsamung funktioniert hat. Er hat Kleo fast ausbluten lassen, als er sie zur Ader gelassen hat. Er will mit ihrem Blut Experimente machen... Meine Idee, ihn zu Xariv zu bringen, der ja mit Cains Blut schon Experimente gemacht hat, lehnt er strikt ab. Er fürchtet um sein Leben. Und diese Angst ist durchaus nicht unbegründet.
Ich habe Kleo versucht zu erklären, warum es besser wäre, dass sie mich begleitet.. Sie hat sich entschieden, bei Skorpex zu bleiben. Dann soll es wohl so sein. Das hat mir gezeigt, dass ich wohl auch Cain sehr bevormunde. Ich habe mich entschieden, keine Entscheidungen mehr für ihn zu treffen. Ich habe ihm alles beigebracht, was ich weiß.. Es wird Zeit, dass er selbst für sich entscheidet, was er für richtig hält. Ich versuche ihn zu unterstützen, wo es geht. Doch es gibt noch einen Grund, warum ich mich zurück nehme.. Ich scheine krank zu sein.. Der Kontakt zu Mutter Megara bricht immer häufiger ab.. Es fällt mir immer schwerer, Zauber auszuführen.. Und wenn es mir gelingt, muss ich immer mehr und immer schlimmer Husten.. Zeitweise habe ich das Gefühl zu ersticken.. Einmal bin ich fast gestorben.. Mittlerweile reisen wir auf der Suche nach dieser Pflanze durch die Gegend und sind bei der Mine angekommen, wo wir das Erlebnis mit den Pflanzen hatten, die die Welt kennenlernen wollten.. Doch nun ist diese Mine vollkommen zerstört. Es ist nichts mehr über.. Dachten wir zumindest.. Doch ein kleiner Trieb ist noch über.. Wir haben ihn zum wachsen bewegen können.. Doch das muss irgendwas ausgelöst haben. Plötzlich tauchten Menschen auf, die uns aus Dankbarkeit beschenkt haben. Mit den gesuchten Pflanzen und den passenden Samen dazu. Wir haben auch die Jägerin getroffen, die versucht hat, Cain und mich zu töten.. Doch sie war schwer verwundet und völlig anders.. Wir haben sie in ihre Welt begleitet. Doch sie war so gleich und doch völlig anders als unsere. Hier war alles voller Wald und die Mutter Megara, die ich erreicht habe, schien über mich und mein Handeln, dass ich verübt haben muss völlig verbittert zu sein. Wir trafen auch Taron, den Vater von Kleo und Cain. Er lag im sterben, schwer verwundet von der Jägerin. ich konnte noch ein letztes Gespräch mit ihm führen und er erzählte mir, dass in dieser Welt der Wald alles beherrscht und die Tiergeister verdrängt hat. Es gibt hier wohl nur zwei Fraktionen.. Die Widerständler, die versuchen die Gebäude und menschlichen Techniken und Waffen zu schützen, und die Waldbewohner, die sich hier im Wald arrangieren und mit dem leben, was der Wald ihnen gibt.. Doch die Una, die hier lebt, hat sich wohl entschieden, sich dem Widerstand anzuschließen. Jetzt verstand ich, wieso Mutter Megara sich hintergangen fühlte. Auch ich konnte diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Auch erzählte er mir, dass sie vor einigen Tagen verstorben sei.. Als ich versuchte, Taron von seinen beiden Kindern zu erzählen, reagierte er gar nicht darauf. Also schien es sie in dieser Welt gar nicht zu geben.. Doch bevor ich noch mehr in erfahrung bringen konnte, verstarb er.. Wir konnten beobachten, wie der Wald den Körper von Taron in sich aufnahm. Nach wenigen Augenblicken zeugte nichts mehr davon, dass Taron dort im Rasen gelegen hatte. Wir folgten der Jägerin und Skorpex in ein ziemlich primitiv angelegtes Dorf.. Dort gab es ein Spiegelbild von Skorpex.. Doch dieser hier wirkte so vielversprechend.. Ich konnte einige Worte mit dem Wald selbst wechseln.. Ich verstehe immer weniger, warum sich die Una hier gegen den Wald gewandt hatte.. Doch das hatte sich ja nun erledigt..

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