Adhara von Vienna

Hier könnt ihr kurz eure Charaktere aus der Norddrachen-Gruppe vorstellen.

Moderatoren: Julie Vampyria, Xariv, taron

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Julie Vampyria
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Adhara von Vienna

Beitrag von Julie Vampyria » 18. Dezember 2017 22:20

Mein Name ist Adhara.
Ich bin die Tochter des “mächtigsten“ Kaufmanns von Vienna. Er ist der Stadtherr, wenn man es so nennen möchte. Und als seine Tochter sieht er mich sicher nicht mehr. So, wie ich ihn nicht als Vater sehe. Doch das ist eine andere Geschichte.
Ich habe meinen Vater verlassen, weil er nichts anderes im Kopf hat, als seiner Tochter mit Gewalt alles über das Händlertum beizubringen. Das ich dafür allerdings kein Interesse habe und lieber draußen unterwegs bin und es mir wichtig ist, zu wissen, was die Bürger beschäftigt und wie man ihnen helfen kann, anstatt ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen, scheint meinen Vater nicht zu interessieren.. Nach einem weiteren Streifzug meinerseits, entschied er sich dafür, mich einzusperren. Doch nicht mit mir. Lieber lebe ich irgendwo auf der Straße, als mich einsperren zu lassen. Als ich mir etwas Geld nahm, um für einige Zeit über die Runden zu kommen, fand ich zu allem Überfluss auch noch ein Schreiben meines Vaters über eine arrangierte Hochzeit. Ich weiß nicht, wer der “Glückliche“ sein sollte, doch dass gab mir erst recht den Anstoß, mich aus dem Staub zu machen. Also stahl ich mich davon.. Doch leider hielt mein Kleingeld nicht sehr lang, so dass ich schon bald gezwungen war, mich durchzuschlagen und zu klauen. Doch meine ganze Beute, so wenig es auch war, teilte ich immer mit denen, die auf der Straße lebten.. Einige Male wurde ich auch eingesperrt, aber ich kam glücklicherweise immer wieder frei. Nicht immer mit guten Mitteln.. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.. Doch irgendwann traf ich einen jungen Mann auf Reisen. Ich war mal wieder erwischt worden und musste vor der Wache flüchten. Er drückte mir auf der Flucht ein Fläschchen in die Hand. Zunächst wusste ich nicht, was ich davon halten sollte, doch ich hatte keine Wahl, also nutzte ich dieses außergewöhnliche Geschenk. Es machte mich unsichtbar. So konnte ich entkommen und verließ die Stadt. Außerhalb der Stadt traf ich ihn wieder und wir lernten uns etwas kennen. Wir reisten einige Zeit zusammen und ich half ihm bei seiner Alchemie und er versorgte mich dafür. So entstanden irgendwann Gefühle daraus. Mittlerweile sind Xariv und ich verheiratet und reisen mit einer ziemlich ungewöhnlichen Gruppe aus Elfen, Trollen und Waldgeistern und einem Werwolf. Doch, was wir noch für Abenteuer erleben sollten, wusste niemand, als wir uns der Gruppe anschlossen. Jetzt, einige Monate später, bin ich ein Werwolf, unfreiwillig Mutter eines schnell alternden Experimentes, aber kann nicht für ihn da sein, da er nie bei mir ist und viel schlimmer noch, mich nicht als Mutter sieht.. Zudem habe ich meinen eigenen Schutzgeist hergegeben, um der Gruppe zu helfen. Jetzt trage ich den Schutzgeist meines Mannes in mir und es hat mich sehr verändert. Doch das Kind, dass ich nun in mir trage, soll es besser haben. Ich weiß nur noch nicht, wann und wie ich es meinem Mann beibringen soll. Der Zeitpunkt für Nachwuchs ist denkbar ungünstig, mitten im Krieg zwischen Gestaltwandler und Menschen. Doch auch das werden wir irgendwie lösen. Mögen alle Götter und Geister uns beistehen, in diesem Krieg.
Xariv hat von dem Kind erfahren und dafür gesorgt, dass ich zu seiner Familie komme. Ich traf pünktlich zum Geburtstag seiner Mutter ein. Natürlich wurde ich in die Feierlichkeiten gleich mit eingebunden. Ich traf zum ersten mal den von meinem Vater adoptierten Bruder. Mit Hilfe von meinem neuen Schutzgeist Raika konnten wir ihm einen gehörigen Schrecken versetzen. Das heißt aber auch, dass mein Vater weiß, dass ich wieder im Land bin. Auch meine Großmutter stieß mit zu den Feierlichkeiten. Es dauerte nicht lang und mit Hilfe einer Fee namens Peewee, die wir auf dem Weg hier her kennengelernt hatten, und der Hilfe meiner Großmutter konnten wir den Wolf, der in mir gehemmt worden war,befreien. Doch dies löste die Rückkehr von Peewee in ihr Reich aus und es setzte die Geburt der kleinen Kara in Gang.
Mittlerweile bin ich wieder bei Xariv und den anderen. Es ist schwer, sich mit der kleinen Kara aus den ganzen Kampfsituationen herauszuhalten, wenn ich doch noch immer etwas von der Kampfeslust in mir habe. Doch werde diese Motivation wohl umlenken müssen. Ich denke darüber nach, Xariv zu bitten, mich in die Chirurgie und Anatomie einzuweisen.. Vielleicht kann ich dieses Wissen ja nutzen, falls Kara und ich in Bedrängnis geraten sollten..

Mutter: Kara(Verstorben)
Ihr Schutzgeist: Nebelparder: Sardi
Vater: Vacarro Hymie.
Sein Schutzgeist: Ratte: Widget
Adoptivbruder: Sigfried Chastal
Sein Schutzgeist: Schaf
Tocher: Kara
Ihr schutzgeist: Fennek: Rodriguez Emanuel Salvatore Gonzales

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