Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

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Julie Vampyria
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Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 23. Dezember 2017 21:11

Ich grüße Euch, Reisende.

Mein Name ist Karak und ich stamme aus der Wunderschönen Hafenstadt Kvatsch und bin auf Reisen, um alle möglichen und unmöglichen Wesen aufzuspüren und darüber Buch zu führen. Einige Geschichten und Legenden habe ich bereits studiert und möchte sie in diesem Buch gerne der Öffentlichkeit zugänglich machen, damit sie bekannt werden und man diese Wesen vielleicht erkennen und verstehen kann. Viele Menschen sind sich der verschiedensten Existenzen nicht ein mal bewusst.
Falls ihr als Reisende Ideen habt, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr mir eine Brieftaube zukommen lasst. Dann stelle ich gerne Nachforschungen zu diesen Wesen an und werde diese in meinem Buch bekannt machen.
Es wird mir eine Große Freude sein, für euch diese Geschichten zu sammeln und meine Erkenntnisse mit euch zu teilen.

Karak Geschichtenerzähler und Gelehrter alter Legenden

Dies ist als witzige Idee gedacht und soll das "leben" in unserer Geschichte noch interessanter und lustiger gestalten. Ihr könnt mir gerne Vorschläge zu verschiedenen Wesen oder auch Klassen, Rassen ect als Antwort schreiben. Ich werde dann einige Recherchen Im Internet oder unter Charakteren anstellen und als Beitrag verfassen. Ich habe als kleinen Test mal einen Beitrag zu Mutter Megara verfasst, damit ihr ein Beispiel zu sehen bekommt:

"Ein geübtes Auge würde diese weiße Füchsin mit der grauen Schwanzspitze als sehr alt, wenn nicht gar als uralt bezeichnen. Doch trotz ihres Alters wirkt sie alles andere als steif und unbeweglich. Ganz im Gegenteil. Sie strahlt eine unglaubliche Autorität aus, die sich jeden Fuchs vor ihr verbeugen lässt. Wie dies bei den Menschen wirkt, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch ich könnte mir vorstellen, dass Menschen, die dafür empfänglich sind, durchaus in der Lage sind dies zu verstehen und zu respektieren. Die alten Legenden über diese Füchsin besagen, dass sie ein Geist ist und sich nur wenigen offenbart und sie eine Art Vorbild oder Göttliches Wesen unter den Füchsen ist. Die verstorbenen Füchse sollen nach ihrem Tode angeblich als Geist zu ihr gehen. Deswegen gab man ihr den Namen Mutter. Ob dies stimmt kann allerdings nur jemand bestätigen, der näher an die Füchse kommt.

Karak Geschichtenerzähler und Gelehrter Alter Legenden"

Von meiner Seite erhoffe ich mir dabei viel Spaß beim schreiben und vielleicht interessiert sich jemand dafür so sehr, dass man das vielleicht ins Spiel mit einbringen kann--- ;)

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Xariv » 23. Dezember 2017 21:11

Gato. ;)
Dann bin ich mal gespannt
Achtet darauf, das Leben zu ehren, denn in allem was Euch umgibt, gibt es Leben und selbst der Tod bedeutet nur einen neuen Anfang im Kreislauf des Lebens.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 23. Dezember 2017 21:30

Ich grüße euch, Reisende,

ich hörte vor kurzem von einem Wesen, namens Gato. Natürlich habe ich sofort Nachforschungen angestellt und habe herausgefunden, dass Gato der Name eines Katzenähnlichen Dämons sein soll. Eigentlich halte ich mich mit Nachforschungen über Dämonen eher bedeckt, doch dieser Katzendämon erweckt meine Neugier. In der menschlichen Welt wurde er wohl in der Nähe von Waldhain gesehen. Angeblich ist er eine Art Händler für Gefühle. Die Dämonen zu denen er gehört, sollen sich Gerüchten zufolge von Gefühlen ernähren und er scheint damit Tauschhandel zu treiben. Wobei es mir schwer fällt zu verstehen, wie man sich von Gefühlen ernähren soll, aber lassen wir das. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass er ein Reisender zwischen den Dimensionen ist, und es ihm leicht fallen soll auch größere Mengen an Personen von einer Dimension in die nächste zu schicken. Es hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, wenn ein Dämon das nicht könnte. Er scheint den Menschen wohl auch eher positiv gesinnt zu sein, was natürlich an der Menge der verschiedenen Gefühlsvarianten liegt. Gerüchten zufolge ist sein persönliches Lieblingsgefühl wohl Misstrauen. Aber inwiefern das stimmt, und was mit den Menschen geschieht, von denen er sich die Gefühle holt, vermag ich nicht zu sagen. Bisher habe ich noch keines seiner, ich nenne sie mal vorsichtig, Opfer getroffen.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 16. Januar 2018 10:49

ich grüße Euch, Reisende.

Auf meinen Reisen durch die Drachenlande stoße ich immer wieder auf das Thema Werwölfe. Sie scheinen hier ein großes Thema zu sein. Meinen Nachforschungen zufolge, sind sie in Rassen organisiert, die man auch von gewöhnlichen Wölfen findet. Doch soweit ich das sagen kann, halten sich menschliche Opfer in Grenzen, was darauf schließen lässt, dass sie sich eine alternative Fress-quelle gesucht haben. Doch zusätzlich zu den gemeinen Werwölfen soll es auch andere Wölfe geben, größer als gewöhnliche, aber dennoch keine Werwölfe. Sie sollen angeblich die Wälder im Norden schützen. Darüber lassen sich in den Bibliotheken viele Bücher finden, doch es liegen keine Beweise vor. Nur die Berichte der Dörfler scheinen die einzigen Beweise zu sein. Allerdings weiß ich nicht, wie weit ich das glauben kann, da ich in den Nördlichen Wäldern schon unterwegs war. Das einzige, was auffällt ist, dass es dort wenige Berichte von Raubüberfällen gibt. Ich bin nicht sicher, ob dies ein weiterer Beweis sein sollte. Ich denke, da werde ich wohl noch einige Forschung investieren müssen. Vielleicht habe ich ja Glück und begegne irgendwann einem Werwolf oder einem dieser schützenden Wölfe.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Xariv » 19. März 2018 11:19

Hm... wie wäre es mal mit Drachen und oder Basilisken?
Achtet darauf, das Leben zu ehren, denn in allem was Euch umgibt, gibt es Leben und selbst der Tod bedeutet nur einen neuen Anfang im Kreislauf des Lebens.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 21. März 2018 09:51

Ich grüße Euch, Reisende.

In den vergangenen Tagen hörte ich in einer Schenke von einem Basiliken.

Bis dato war mir der Begriff "Basilisk" noch nie unter gekommen. Also stellte ich Nachforschungen an. Ich bin verwundert darüber, dass ich bisher noch nichts von diesem Wesen gehört habe..
Es gibt mehrere Vermutungen, wie der Basilisk aussehen könnte. Doch die meisten Berichte oder Bilder zeigen ein Wesen mit Schlagenkörper und einem Hahnenkopf, welcher eine Krone trägt. Bis hierhin sind sich die Beschreibungen einig, doch andere Erzählungen und Berichte fügen dem Schlangenkörper noch mehrere Beinpaare hinzu, was dann dazu führt, dass der Basilisk meiner Meinung nach zu den Drachen und nicht mehr zu den Schlangenartigen zählt. Das ganze Abbild wirkt in meinen Vorstellungen doch sehr grotesk, doch die Erfahrung lehrt, das auch solche Wesen ihre Daseinsberechtigung haben. Beispielsweise soll das Blut oder auch die Asche als alchimistisches Bestandteil von Gegengiften sein...
Doch es wäre zu einfach, wenn man diese Bestandteile so leicht erringen könnte. Daher soll der Basilisk mit seinen Blicken versteinern können und der "Biss" eines Basilisken soll hochgiftig sein. Bisher wurde auch noch kein Gegenmittel gegen das Basisliskengift gefunden. Aber vorstellbar wäre, dass sein Blut selbst hierbei eine große Rolle Spielt. Als Mittel zur Bekämpfung eines Basilisken wird ein spiegelndes Metallschild erwähnt, welches den Blick des Basilisken auf ihn selbst zurück werfen soll oder aber auch ein Wiesel soll seinen Tod bringen können, wobei ich hier nicht verstehe, und auch keine Erklärung finde, warum ausgerechnet ein Wiesel sein Tod sein sollte.
Zur Entstehung eines Basilisken gibt es eben so viele Geschichten, wie zu seinem Körperbau. Manche berichten, dass er aus dotterlosen Hühnereiern schlüpft, welches von einer Kröte, einer Schlange oder in einem Misthaufen ausgebrütet wird. Völliger Schwachsinn, wenn Ihr mich fragt. Andere Berichten, dass es aus Eiern eines alten Hahns schlüpft. Genauso Unsinn, meiner Meinung nach. Ich habe noch nie einen Hahn Eier legen sehen... Ich denke eher, dass es sich hierbei wirklich nur um alte Geschichten oder bestenfalls ein lebendes Experiment eines verrückten Forschers handelt..
Angeblich soll sich der Basilisk in alten Brunnenschächten oder weitläufigen Höhlensystemen verstecken. Das würde zumindest erklären, warum man dieses Wesen bisher noch nie gesehen hat und warum es daher zumindest für meine Ohren und Augen unentdeckt blieb.
Ich hoffe, dass ich irgendwann jemanden treffe, der mir meine noch ungeklärten Fragen dazu lüften könnte.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 21. März 2018 11:11

Ich grüße Euch, Reisende.

Wenn ich unterwegs bin und den Leuten meine Geschichten erzähle, fragen mich viele nach Geschichten über Drachen. Ich weiß, dass sie dann mit blutrünstigen Erzählungen von entführten Maiden, kämpfenden Rittern und großen Schlachten rechnen. Doch so etwas wird es bei mir nicht geben. Sicherlich mag es solche Drachen geben, oder gegeben haben, doch ich gehöre zu den wenigen Menschen, die die Philosophische Seite der Drachen sehen.
Natürlich könnte ich damit anfangen, was es alles für Drachen gibt und wie sie sich unterscheiden, doch damit könnte ich viele Abende am Lagerfeuer füllen. Deswegen versuche ich mich in der Richtung kurz zu fassen und nur die gröbsten Unterschiede aufzuzählen.

Zunächst begebe ich mich in die Lüfte. Da hätten wir verschiedene Schlangenartige. Mit und ohne Flügel. Ich nenne sie Wyrm.
Aber auch die gewohnten vierbeinigen Vertreter lassen sich in der Luft finden, wobei sie den Aufenthalt am Boden eher begrüßen.
Damit kommen wir zu den an Land lebenden. Auch sie gibt es in unzähligen Varianten, abhängig vom Lebensraum, Art der Magie und noch anderen Kriterien. So gibt es zum Beispiel nicht nur die gewohnten vierbeinigen, sondern sagt man auch, das in einigen Sumpfgebieten welche existieren, die auf zwei Beinen laufen und eher Echsenmenschen gleichen. Aber dies kann ich derzeit nicht bestätigen..
Auch im Wasser werden wir fündig. Auch hier machen sich eher die Schlangenartigen Drachen besser. Sie haben durch ihre Körperform mehr Vorteile, als ihr gröberer Verwandte..
Hierzulande hat man aufgrund der oben angesprochenen blutrünstigen Geschichten die großen Vertreter der Drachen so gut wie ausgerottet, so dass ihnen nichts anderes übrig bleibt, als sich zu verstecken, oder andere Formen anzunehmen. So sagt man zum Beispiel, dass es mittlerweile Drachen in Menschenform geben soll, oder so genannte Drachkins, die sich auf zwei Beinen bewegen, ungefähr menschliche Größe haben, und so in Söldnergruppen dienen oder Bibliotheken bewachen. Doch auch in dieser Form traut man ihnen kaum über den Weg.
Das ist für mich völlig unverständlich, da Drachen als uralte Wesen einen ungeheuren Wissensschatz angehäuft haben. Sie müssten in der Lage sein, alles Fragen aus der langen Vergangenheit des Landes zu beantworten.. Es könnte so viel Wissen gesammelt und gelagert werden, doch die meisten Menschen interessieren sich nur für die Geschichten und das gesammelte Gold...
Niemand beachtet hierbei, dass die Drachen nicht nur viel Wissen besitzen, sondern auch wunderbare Dichter und Sänger sind. Lieber benutzt man sie als Jagdobjekt für Trophäen und die Schuppen für Rüstungen oder die Hörner und Krallen als Liebesbeweis oder Mitgift...

Fest steht, sollte ich jemals die Ehre haben, mich einige Tage mit einem Drachen unterhalten zu können, und all sein Wissen niederschreiben zu können, sterbe ich freiwillig. das wäre mein größter Traum. Ich für meinen Teil denke, dass diese Uralten Wesen mit viel mehr Respekt und Güte behandelt und bedacht werden sollten, denn sie lebten weit vor unserer Zeit und werden uns noch alle überdauern...

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 5. April 2018 13:04

Ich grüße Euch, Reisende

Heute fragte mich ein kleines Mädchen, ob ich ihr nicht eine Geschichte über Feen erzählen könnte..
Natürlich bin ich in der Lage, die schönsten Märchen mit und über Feen zu erzählen, doch die wahren Feen sind etwas anders, als in den Geschichten.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Feen. Darunter gibt es natürlich noch Untergruppen, aber ich werde Euch hier nur von den beiden Obergruppen berichten.

Zum Einen hätten wir die... ich nenne sie mal Licht-Fee. Sie sind sehr selten anzutreffen und nicht größer als ein Daumen, können aber auch die Größe und Aussehen eines äußerst attraktiven Menschen annehmen. Wenn, dann sind sie nur tagsüber anzutreffen. An und Für sich könnte man sagen, es sind "gute Feen". Ihre Zauberkräfte sind am stärksten, wenn sie sich im Sonnenlicht aufhalten. Auch ihr Gemüt ist dann am fröhlichsten. Doch je mehr Wolken sich am Himmel befinden, desto ruhiger werden sie. Nachts sind sie fast nie anzutreffen und wenn doch, besitzen sie nicht mehr Zauberkräfte, als ein gewöhnlicher Mensch. Werden sie doch mal von Menschen angetroffen, sind sie diesen durchaus freundlich gesinnt, neigen aber auch dazu ihren Schabernack mit ihnen zu treiben. Man sagt, dass sie einmal im Jahr einen Menschen einen Herzenswunsch erfüllen können und auch sonst sind sie im Allgemeinen sehr hilfsbereite Wesen. Bis jetzt hörte ich nur von weiblichen Vertretern unter den Feenwesen. Ob es männliche Vertreter gibt und wie sie sich vermehren, vermag ich nicht zu sagen. Das könnte erklären, warum sich Feenwesen manchmal in Menschen verlieben. Sie versuchen dann mit allen Mitteln diesen Menschen glücklich zu machen. Doch was passiert, wenn ein Mensch die Liebe einer Fee nicht erwidert, ihr also das Herz bricht oder zutiefst enttäuscht?

Dann entsteht die zweite Art.

Das wären die Alptraum-Feen. Sie sind nicht weniger schön, oder edel als ihre Schwestern des Lichtes, doch liegt ihre Stärke in der Dunkelheit der Nacht. je dunkler die Nacht, desto stärker sind diese Feen. Den Höhepunkt ihrer Stärke haben diese Feen in Neumond-Nächten. Ihren Schwachpunkt dagegen in Vollmond-Nächten. Jeder kleine Mondstrahl, den sie durchqueren müssen, raubt ihnen schon für kurze Zeit einen Teil ihrer Kraft. Daher wird es ähnlich wie bei ihren hellen Schwestern wohl so sein, dass man sie tagsüber nicht antrifft, oder sie dann auch nur die Stärken eines gewöhnlichen Menschen besitzen... Doch dies gleichen sie aus, indem sie Männer und Frauen verführen, ihnen die Kraft aus den Träumen und Positiven Gefühlen entziehen und ihnen im Gegenzug wohl schlechte Träume schenken. Andere Gerüchte besagen, dass sie sich von schlechten Erinnerungen und Alpträumen nähren.. Es ist unklar, ob sie Ihre Opfer auf diese Weise auch umbringen können.. Ich habe bisher noch nicht von solchen Fällen gehört. Fest steht, dass es Fälle gibt, in denen Menschen aus Träumen erwacht sind und völlig wahnsinnig waren. Fraglich ist hingegen, ob man dafür Alptraum-Feen verantwortlich machen kann und sollte.. Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass sich diese Feen nicht lange an einem Ort aufzuhalten scheinen, da sich sonst Erfahrungsberichte über derartige Übergriffe häufen würden. Es sei denn, dass sie ihre Opfer vergessen lassen können, was geschehen ist.

Ich weiß nicht ,ob ich diese Feen jetzt explizit als "Böse Feen" bezeichnen soll. Ich denke, dass jemand, der Opfer einer solchen Fee wurde, das vielleicht so sehen würde, doch für mich ist es, wenn man meine bisherigen Erkenntnisse betrachtet, eher eine Art zu überleben.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 22. August 2018 07:38

Ich grüße Euch, Reisende.

Ich bin bei meinen Besuchen im Östlichen Teil der Drachenlande auf weitere Gerüchte gestoßen. Es handelt sich hier um Wesen, die aus der Wüste kommen sollen.. Ich beginne mit dem Vogel Roc (oder auch Roch, Rock, Rokh, Ruch geschrieben). Das er sich Roc(k) spricht, werde ich bei der Schreibweise des Roc bleiben.
Die Größe dieses Vogels soll sehr viel enormer, als die, der uns bekannten Vögel sein. Angeblich soll sich ein Seefahrer an das Bein des Vogels gebunden haben, um von einer Insel zu fliehen. Das gibt meiner Ansicht nach schon einen guten Einblick auf die Größe, wenn man bedenkt, wie ein langjähriger Seemann gebaut ist. Dieser Vogel soll sich von Großwild ernähren, was bei der Größe nicht weiter verwunderlich ist. Seine Spannweite soll zwischen 50 und 100 Metern liegen. Es gibt Berichte, in denen der Vogel in Feuer gehüllt sein soll. Das bezweifel ich allerdings. Denn mit dieser Beschreibung wären wir bei einem Phönix, und ich habe bisher nicht gelesen, dass ein Roc aus seiner eigenen Asche wieder aufersteht.
Es gibt eine Geschichte, in der ein fahrender Händler einen riesigen Baum mit einem riesigen Nest darin gefunden hat. Er holte die Küken, die ebenfalls sehr groß waren, aus dem Nest, tötete sie und im nächsten Rasthaus gab er sie dem Koch zum zubereiten. Er verkündete ein großes Festmahl in diesem Gasthaus, welches zum großen Teil von alten Leuten, die auf Reisen waren, besucht war. Am nächsten Morgen jedoch,nach diesem Festmahl der Küken, waren diese alten Leute wieder jung geworden.
An sich soll der Roc ein friedliches Tier sein, welches sich nur verteidigt. Doch da sein Schädel, als Trophäe, seine Federn als Schmuck, oder auf Grund der Länge, sich auch auch als Kleidung eignen, wird er viel gejagt und ist nicht mehr aufzufinden.
Ich hoffe dennoch, irgendwann ihn oder zumindest eine seiner Federn zu finden, um einen Beweis für seine Existenz zu haben.

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Re: Geschichten und Legenden aus den Nordlanden und der Ferne

Beitrag von Julie Vampyria » 22. August 2018 08:22

Ich grüße Euch, Reisende.

In meinem letzten Eintrag erwähnte ich einen Phönix (auch Phoenix geschrieben). Die Nachforschungen zum Vogel Roc und dem Phönix liefen gleichzeitig, da sie sich nicht sehr unterscheiden. Der einzige und wesentliche Unterschied ist, dass der Phönix ein Vogel aus Feuer ist, welcher sich bei seinem Tod in Asche verwandelt und daraus wiedergeboren wird. Allerdings fand ich auch Einträge über verschiedenste Farben des Federkleides, genauso wie verschiedenste Angaben zur Lebensdauer. Aber die Aussage, über das Verbrennen und wieder auferstehen, bleibt gleich.
Außerdem wird dem Phönix nachgesagt, dass er mit seinen Tränen Tote wiederbeleben und deren Wunden heilen lassen kann. Auch sollen viele Teile des Phönix in der Alchemie zu gebrauchen sein. Vorrangig werden hierfür die Beine, der Schnabel, das Herz und die Federn angegeben. Zum Beispiel soll der Finder einer der Federn unsterblich werden.
Dieser Vogel ist sehr friedfertig und ernährt sich angeblich von Tau.. Sein Gesang ist so wunderschön, dass alles Lebende einen Moment innehält und andächtig lauscht.Während seiner Lebensphase bringt ein gesichteter Phönix Glück und Hoffnung. Wer in tiefem Unglück steckt - dem prophezeit die Erscheinung eines Phönix ein baldiges Ende des Schreckens und einen hoffnungsvollen Neuanfang.

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